Viele würden gerne eine eigene Homepage erstellen. Nicht alle wollen damit Geld verdienen aber das ist ein anderes Thema. Heute erkläre ich euch wie Ihr ohne Programmierkenntnisse eine eigene Homepage gestalten könnt. Das einzige was ihr beherrschen solltet sind die Grundlagen zur Textverarbeitung am PC. Wenn ihr mit einem Programm wie Microsoft Word, Wordpad, Open Office oder MS Works umgehen könnt schafft ihr es auch mit meiner Anleitung eine ansehnliche Homepage auf die Beine zu stellen. Versprochen!

Der Anfang:

Für Anfänger ist es am einfachsten Ihre Homepage über einen Hostingdienst zu betreiben. Dies ist teilweise komplett kostenlos möglich. Generell bleibt hier jedoch zu sagen das man sich zumindest für eine ordentliche .de oder .com Domain entscheiden sollte. Dies wiederum ist mit, wenn auch geringen, Kosten verbunden. 3 – 6 Euro im Jahr kostet eine Domain bei günstigen Anbietern. Ein wirklich sehr guter und preiswerten Anbieter (3 Euro / Jahr) ist die Firma Domain-Offensive ↑. Hier habe ich selbst mehrere Domains und sehr gute Erfahrungen mit Erreichbarkeit und Service gemacht.

Von der Domain abgesehen benötigt man für eine eigene Webseite auch Speicherplatz im Internet doch darüber müsst ihr euch keine Gedanken machen. Auch über die Nutzung eines FTP Programms und den damit verbundenen FTP Upload braucht ihr euch nicht scheren. Ich zeige euch die einfachste Möglichkeit optisch ansprechende Webseiten ohne Programmierkenntnisse zu realisieren.

Welcher Bloghost

Es gibt viele Hostingdienste die sich spezialisiert haben, man könnte fast sagen soviele wie Sand am Meer wobei das natürlich übertrieben wäre. Trotzdem ist es bei der Suche nach dem richtigen Bloghost ähnlich der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Generell sollte man sich am Anfang die Frage stellen ob man einen kostenlosen Blog Hoster wünscht oder einen professionellen Blog Hoster.

Vorteile und Nachteile von Kostenlosen Blog Anbietern:

  • Kostenlose Nutzung
  • Nicht alle Themen erlaubt
  • Blog kann einfach gelöscht werden
  • Kommerzielle Nutzung nicht immer gestattet (Werbeverbot)

Vorteile und Nachteile von nicht kostenlosen Blog Anbietern:

  • Alle Themen erlaubt
  • Blog kann nicht einfach so gelöscht werden
  • Kommerzielle Nutzung möglich
  • Telefonhotline oder Support über E-Mail / Webchat
  • Kostet eine geringe monatliche Pauschalgebühr

Wie Du siehst macht es durchaus Sinn etwas Geld in die Hand zu nehmen um auf Nummer sicher zu gehen und in seinem Blog auch das schreiben zu dürfen was einem in den Sinn kommt. Auch die Tatsache das bei den kostenlosen Anbietern immer wieder erfolgreiche Blogs wegen geringer Regelverstöße gelöscht werden spricht dafür. Schließlich möchte niemand Tage, Wochen oder gar Monate Zeit in die liebevolle Pflege eines Blogs investieren um dann eines Tages festzustellen das alle Inhalte auf einmal nicht mehr da sind. Wer trotzdem auf einen kostenlosen Bloghost setzen möchte sollte wenigstens 2x in der Woche alle Texte in Rohfassung (HTML) auf der Festplatte speichern um im Notfall auf einen anderen Blog umziehen zu können. Trotzdem gehen in diesem Fall viele Besucher und Links eures Blogs verloren.

Empfohlene Paid Bloghosts:

Empfohlene kostenlose Bloghosts:

Jetzt loslegen:

Suche dir einen der oben genannten Bloganbieter und eventuell eine passende Domain aus und melde dich an. Die Anmeldung bei den genannten Anbietern geht sehr schnell und unkompliziert. In den meisten Fällen musst Du nur Name, Adresse und E-Mail eintragen sowie Dir ein sicheres Passwort → aussuchen. Danach kannst du dich einloggen und loslegen. Jetzt geht es ans eigentliche bloggen.

Wähle das Design

Bei allen hier genannten Bloganbietern kannst du zwischen verschiedenen Designs wählen. Teilweise kannst du auch ganz eigene Designs kreeieren und so einen ganz individuellen Blog starten der genau deinen Geschmack trifft. Bei den Designs sollte man nicht nur nach dem Aussehen entscheiden. Wichtig ist auch eine gute Lesbarkeit für deine Benutzer sowie ein übersichtliches Design damit sie sich schnell zurecht finden.

Suche dir einen Blogtitel aus

Der Blogtitel, auch Seitentitel oder einfach nur Titel genannt ist quasi die Überschrift deines Blogs. Er sollte auf jeden Fall zum Thema deines Blogs passen denn der Seitentitel wird von Suchmaschinen hoch bewertet und dein Blog soll ja schließlich auch gefunden werden anstatt auf Seite 15 von Google zu stehen.

Schreibe deinen ersten Beitrag

Sobald du die Einstellungen an deinem Blog vorgenommen und dir ein passendes Design ausgesucht hast kannst du dich jetzt daran machen den ersten Beitrag für deinen Blog zu schreiben. An dieser Stelle möchte ich dir thematisch und inhaltlich natürlich keine Vorgaben machen. Generell gilt aber: Verwende möglichst kurze Sätze. Das erhöht die Lesbarkeit und die Übersichtlichkeit. Benutze in jedem Fall die Groß- und Kleinschreibung und versuche an den passenden Stellen Kommas zu setzen. Auch wenn dies für viele selbstverständlich ist, für manche ist es nicht so und deshalb schreibe ich es hier noch einmal ;)

Suchmaschineneintrag

Damit Dein Blog gefunden wird solltest du ihn in Suchmaschinen eintragen. Am wichtigsten sind hier: Google , Bing und Yahoo!. Die anderen Suchmaschinen finden dich nach und nach automatisch sobald du erste Backlinks erhälst.

Gewinne mehr Besucher

Es dauert eine Weile bis die Suchmaschinen deinen Blog in ihren Index aufgenommen haben. Deshalb solltest Du vorab schon versuchen neue Besucher anzulocken. Als erstes kannst Du natürlich deinen Freunden, Bekannten, Verwandten und Kollegen den Link zu deinem Blog geben. Dadurch gewinnst du sicherlich schon einige Stammleser. Danach solltest du einige sogenannte “Backlinks” setzen. Das sind im Prinzip ganz normale Links zu deiner Webseite. Du kannst sie beispielsweise in Foren (innerhalb der Signatur oder in deinem Profil) angeben oder auf anderen Blogs mit der Kommentarfunktion hinterlassen. Desweiteren gibt es sogenannte Blogverzeichnisse →  und Webkataloge → in die Du deinen Blog eintragen kannst.

Eine weitere Möglichkeit ist das bekanntmachen deines Blogs über Youtube. Am einfachsten ist es wenn du bereits ein Youtube Konto und ein paar hochgeladene Videos hast. Bei den Videoeinstellungen sowie in deinem Profil kannst du Links zu deinem Blog setzen. Wichtig ist das du hier das http://www mit eingibst, damit Youtube den Link korrekt umwandelt.

Auch über Facebook, Twitter und Co. kannst du deinen Blog promoten und so neue Besucher generieren. Allerdings macht dies nur Sinn wenn du dort bereits angemeldet bist und viele “Freunde” oder “Follower” hast. Wenn du dort neu anfängst und einfach deinen Blog-Link postest wird das nicht viel bringen.

Profitiere von deinem Blog – Monetarisiere ihn

Wenn du es geschafft hast und dein Blog die ersten Besucher anzieht solltest du darüber nachdenken aus deinem Blog Kapital zu schlagen. Wie das geht erfährst du in diesem Artikel von mir.


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© 17.05.2012 Veröffentlicht auf: Geldschiene.de
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